Pilgern bedeutet nichts anderes als unterwegs sein. Die Entscheidung ist bewusst, man richtet den Weg auf Gott hin und nimmt sein Angebot an. Es ist eine traditionelle Reise, nicht nur um ein heiliges Gebot zu erfüllen, sondern auch zum Zweck das man eine bestimmte Pilgerstätte besucht. Diese muss natürlich eine religiöse Bedeutung haben.

Pilgern: Der Weg ist das Ziel

Eine Pilgerfahrt ist im symbolischen Sinn eine Initiation aber auch ein Akt der Ergebenheit. Eine hohe moralische Bedeutung hat die Pilgerfahrt und kann auch auf den alten Glauben zurückgehen. Es gibt verschiedene Orte, im Islam ist es zum Beispiel Mekka, das ist der Geburtsort des Propheten. Benares am Ganges ist für Hinduismus ein Ort. Für die Christen und Buddhisten ist es hingegen eine Station im Leben zu Jesu Christi oder des Gautama Buddha.

Cathedral of Santiago de Compostela, Santiago ...

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Gräber der Apostel Petrus oder Paulus oder Jakobus sind als christlicher Wallfahrtsort von sehr großer Bedeutung. Der Weg zum grab des Apostels Jakobus in Santjago de Compostela ist dabei wohl der berühmteste Pilgerweg. Die Orte gelten bei den Katholiken als Hauptwallfahrten. Aber auch Pilgerfahrten zu weniger bedeutenden Orten sind gefragt, diese nennt man dann Nebenwallfahrten. Heut zu Tage finden traditionelle Pilgerfahrten statt. Alle sieben Jahre findet die Aachener Heiligtumsfahrt statt. In unregelmäßigen Abständen finden auch die Wallfahrten zum Heiligen Rock statt oder auch zu den Heiligen drei Hostien nach Andechs.

In der Gruppe pilgert es sich besser

Eine Pilgerfahrt, wird meist nur in einer Gruppe getätigt. Da es sich nicht lohnen würde, wenn man nur alleine oder zu zweit an einen Heiligen Ort fährt. Nicht nur die ältere Generation ist von diesen Orten begeistert, auch immer mehr Jugendliche nehmen an einer Pilgerfahrt teil. Werden Pilgerfahrten wieder beliebter? Das kann man mit einem deutlich “Ja” beantworten!

Wir sind dann mal weg

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